weltverbesserer Machen Gutes tun: 18 Ideen, wie du anderen eine Freude machen kannst

Gutes tun: 18 Ideen, wie du anderen eine Freude machen kannst

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Die Corona-Pandemie hat die Welt in eine Krise schlittern lassen, die uns alle mal mehr oder weniger stark betrifft. Ängste, Sorgen und Unsicherheit drücken auf die Stimmung der Menschen. Das Gute: Jeder von uns kann etwas dazu beitragen, die „Stimmungswolken“ zu vertreiben, indem wir anderen Gutes tun. Das zaubert nicht nur dem Gegenüber ein Lächeln ins Gesicht, sondern macht auch dich selbst glücklich.

Mit großen und kleinen Dingen Freude bereiten und Gutes tun, muss nicht viel Geld oder Zeit kosten, oft sind es Kleinigkeiten, die großes bewirken. Vom Lächeln bis zum ehrenamtlichen Engagement haben wir hier ein paar Ideen für dich zusammengetragen. Und das es glücklich macht, für jemand anderen etwas Schönes zu machen ist sogar wissenschaftlich erwiesen.

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1. Einfach mal lächeln!

Dem Gegenüber einfach mal ein Lächeln schenken. Ja, das steht tatsächlich ganz oben auf der Liste. Viel zu oft laufen wir mit missmutigem Gesichtsausdruck durch die Gegend. Dabei ist Freundlichkeit ansteckend und ein aufrichtiges Lächeln kann in wenigen Sekunden den Tag zum Positiven verändern. Wer häufig lächelt, lebt länger und steckt andere damit an.

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2. Lust auf Kaffee?!

Den „Aufgeschobener Kaffee“ gibt es in immer mehr Cafés in Deutschland. Bei dem sogenannten „suspended Coffee“ bezahlst du einfach einen zweiten Kaffee (oder Tee) mit, wenn du deinen dir selbst deinen Frühstückskaffee kaufst. Jemand anderer, der sich sonst keinen leisten könnte, kann sich dann später über ein warmes Getränk freuen.

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3. Backen ist Liebe

Wenn man im Büro, im Sportverein oder in der Nachbarschaft einmal spontan (selbstgebackene) Kekse oder Kuchen mitbringt und verteilt, ist die Freude groß. Meist bleibt zu Hause ohnehin etwas übrig und wenn du damit anfängst, springen Kollegen oder andere Menschen vielleicht auf den Zug auf und es gibt öfter leckere Überraschungen. So sorgst du dafür, dass Menschen miteinander reden, sich kennenlernen und alle etwas davon haben.

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4. Einfach mal „Danke“ sagen

Bedanke dich! Klingt banal, aber wann hast du das letzte Mal wirklich bewusst „Danke!“ gesagt? Egal ob für ein Geschenk oder einen scheinbar kleinen Gefallen, ein Dankeschön zeigt dem Anderen, dass du seine Aufmerksamkeit und Mühe zu schätzen weißt. Besonders schön ist es, wenn man “Danke“ sagt, und sieht wie sehr sich der Kassierer, der Busfahrer oder dein Kollege darüber freut.

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5. Spende, was du nicht brauchst

Spende, was du nicht mehr verwenden willst. Die Kinder sind aus den Kleidern rausgewachsen, dein Kleiderschrank gehört ausgemistet und du hast Bücher und Spielzeug, was ihr nicht mehr braucht? Soziale Einrichtungen wie die Tafel, die Caritas, das Rote Kreuz und viele mehr nehmen deine Sachspenden gern entgegen und verkaufen sie in eigenen Läden weiter oder bieten die Dinge in Kleiderkammern an. So freut sich jemand mit wenig Geld über ein paar tolle Teile und du hast gleichzeitig dafür gesorgt, dass der Müllberg nicht weiterwächst.

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6. Aufheben statt liegenlassen

Räume doch einmal den Müll weg, den andere gedankenlos liegen lassen. Ein Spaziergang in der Natur lässt sich wunderbar mit einer Müllsammelaktion kombinieren. Umwelt, Tier und Mensch freuen sich über müllfreie Wiesen, Wälder, Felder und Strände. Achte darauf, keine Wildtiere zu verschrecken oder Teile der Ernte zu zerstören, wenn du abseits der Wege oder am Strand etwas einsammelst was da eigentlich nicht hingehört.

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7. Zusammen geht es leichter

Natürlich sollst du dich nicht immer und überall aufdrängen. Doch manchmal ist erkennbar, dass jemand alleine nicht klarkommt. Das kann ein Kind sein, das seine Matheaufgabe nicht lösen kann, Touristen, die mit der Bedienung eines Fahrkartenautomaten überfordert sind, oder jemand, der sich verlaufen hat. Auch ältere Menschen freuen sich, wenn du ihnen anbietest beim Tragen ihrer Einkäufe zu helfen. Frag einfach, ob du etwas tun kannst, die wenigsten Menschen trauen sich, einen Fremden um etwas zu bitten.

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8. Foodsharing

Teile zu viel Gekauftes oder gekochtes Essen. Wir kaufen meist viel mehr Lebensmittel ein, als wir tatsächlich verbrauchen können. Statt diese Reste oder das was wir nicht brauchen wegzuwerfen, kannst du damit noch etwas Gutes tun. Bring die übrig gebliebenen Lebensmittel zu den Tafel-Organisationen in deiner Stadt. Dort werden sie sortiert und an Bedürftige verteilt.

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9. Wertvolles Gut

Das wertvollste Gut ist unsere Zeit. Ein Gutschein für ein Treffen zum Kaffeeklatsch oder einen gemeinsamen Spaziergang, bei dem das Smartphone abgeschaltet wird, klingt erst mal nach wenig, ist aber viel mehr als man auf den ersten Blick denkt. Denn damit schenkst du deinem Gegenüber etwas, von der wir gefühlt alle immer viel zu wenig haben.

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10. Einfach nur Zuhören

Die heutige Zeit ist hektisch, schnelllebig und oberflächlich. Auf Social Media regieren die Bilder, kaum jemand interessiert sich für die Geschichte dahinter. Wenn du denkst, es ginge jemandem in deinem Umfeld nicht gut, frage einfach mal nach. Und dann hör´ zu, was dir erzählt wird. Oft braucht es nur ein offenes Ohr, damit das Gegenüber wieder Licht am Ende des Tunnels sieht. Und wenn man sich erst mal alles von der Seele geredet hat, fühlen sich viele oft befreit und nicht mehr hilflos ausgeliefert.

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11. Eine gute Tat am Tag

Die Supermarktkasse ist die perfekte Gelegenheit, Menschen eine Freude zu bereiten. Lass‘ jemanden in der Warteschlange vor, wenn er oder sie nur einen oder zwei Artikel hat, du aber den Wocheneinkauf erledigst.

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12. Aufrunden bitte!

Hilf mit ein paar Cent aus, wenn du merkst, sie fehlen jemandem, der deswegen seinen Einkauf nicht bezahlen kann. Wirf die Münzen vom Wechselgeld in eine Spendenbox oder beteilige dich an Aktionen wie „Aufrunden bitte“, die über das „aufrunden“ von Beträgen elektronisch Spenden sammeln.

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13. Der Ton macht die Musik

Begrüße die Kassiererin freundlich, sei geduldig und wünsch´ ihr beim Gehen einen schönen Tag. Leih jemandem deine Kundenkarte, wenn der damit ein Produkt deutlich billiger kaufen kann oder verschenke deine Sammelpunkte an den Kunden hinter dir.

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14. Obstkorb für die Kollegen

Spendiere frisches Obst für deine Kollegen. Ob aus dem eigenen Garten oder gekauft, gerade im Sommer ist es oft so heiß, da sind die süßen Früchte eine willkommene Erfrischung, über die sich wirklich jeder freut.

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15. Einfach mal einladen

Spendiere einem Obdachlosen eine Mahlzeit oder ein warmes Getränk. Das Leben auf der Straße ist hart, der Weg zurück schwierig. Wenn du Bedenken hast, dass dein Geld nur für Alkohol oder Drogen ausgegeben werden könnte, kaufe einfach Lebensmittel und Getränke und gib sie an die Menschen direkt weiter.

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16. Für den guten Zweck

Unterstütze ein wohltätiges Projekt. Viele Initiativen finanzieren sich ausschließlich über Spenden. Die einfachste Möglichkeit, etwas Gutes zu tun, ist, eine solche Initiative mit einer einmaligen oder regelmäßigen Spende zu unterstützen. Informiere dich aber vorab über die Organisation dahinter, damit dein Geld auch sicher dort ankommt, wo es gebraucht wird.

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17. Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft

Nicht nur die Freundschaft wird durch kleine Gesten der Aufmerksamkeit gestärkt. Überrasche hin und wieder jemanden ohne besonderen Anlass mit einem kleinen, sorgsam ausgewählten Geschenk. Leuchtende Augen sind bei dem Beschenkten garantiert!

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18. Engagiere dich!

Dieser Punkt ist zeitlich vielleicht der aufwändigste, doch es lohnt sich, Zeit zu investieren und denen zu helfen, die es gerade brauchen. Die Möglichkeiten reichen dabei von der Mithilfe in einer Suppenküche über Flüchtlingsbetreuung, Besuche in Seniorenheimen, Vorlesenachmittage für Kinder und Nachhilfestunden bis hin zur Arbeit als Rettungssanitäter.

Natürlich kann sich mancher zeitlich nicht engagieren oder hat keine Mittel größerer Mengen zu spenden, aber Gutes zu tun und jemandem im Alltag Freude zu bereiten meint viel mehr als das.

Es sind unzählige Kleinigkeiten, die den Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten Tag ausmachen. Wer seine Umgebung aufmerksam beobachtet und auf die Bedürfnisse der Menschen um sich herum eingeht, wird schnell positive Reaktionen feststellen.

Und wer selbst einmal erfahren hat wie es ist, wenn einem jemand Fremdes etwas Gutes tut, der möchte diese Erfahrung gerne weitergeben. Wenn du anderen also durch ein Lächeln oder eine kleine Aufmerksamkeit eine Freude bereitest, setzt du damit eine Kettenreaktion in Gang, die am Ende dazu führt, das unsere Welt ein bisschen besser wird – und das gilt für uns alle.

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