Lena Suhr

Lena Suhr

Vegane Foodbloggerin

Wir haben dem Plastik in unseren Meeren den Kampf angesagt! Wir, das sind Menschen mit einer felsenfesten Überzeugung – nämlich, dass sich die Welt zum Besseren verändern lässt. Durch neue Ideen und Mutige, die sie vorantreiben. Eine Vision, für die auch Du jetzt die Fahne hochhalten kannst. Denn immer, wenn Du den Hashtag #netzgegenplastik auf Facebook, Instagram oder Twitter öffentlich teilst, unterstützen wir, die Weltverbesserer, das Projekt Pacific Garbage Screening mit jeweils 1 Euro. Erfahre hier alles über die Kampagne #netzgegenplastik!

Die Welt zu verbessern ist echte Geschmackssache – und das nimmt Lena Suhr wörtlich. Bei der Hamburger Foodbloggerin dreht sich alles um die vegane Küche. Kreativ. Lecker. Und vor allem nachhaltig. In ihrem Blog „A Very Vegan Life“ (http://averyveganlife.de) kommt nur gesunde, pflanzenbasierte Ernährung auf den Tisch. Und das mit Erfolg! 2011 erschien ihr erstes Kochbuch; es folgten Kochkurse und Dinnerabende. Bis heute setzt Lena es sich zum Ziel, anderen zu zeigen, wie einfach und lecker ein veganer Lebensstil sein kann. Und dazu gehört eben auch der größtmögliche Verzicht auf Plastik. Der Umwelt zuliebe.

Welche Bedeutung hat das Thema Plastik für Dich? 
Plastik ist allgegenwärtig und doch versuche ich, weitestgehend darauf zu verzichten.

Wann ist Dir die Problematik, die mit Plastik einhergeht, bewusst geworden?
Mir wurden bereits sehr früh ein sorgsamer Umgang mit unseren Ressourcen und der Respekt vor der Natur nahegelegt. So habe ich schon als Kind an Clean-ups teilgenommen und mir angeeignet, langlebige Alternativen zu verwenden oder auch auf unverpackte Lebensmittel zurückzugreifen. Als ich vor einigen Jahren Bilder von den Plastikteppichen in den Meeren sah und vor allem die Folgen, die diese auch für die Tiere haben, wurde mir der Umfang der Problematik noch mal sehr viel bewusster. Ich habe daraufhin mein eigenes Handeln überprüft und dadurch mein ökologisches Bewusstsein erweitern können. 

In welchen Bereichen sparst oder verzichtest Du komplett auf Plastik?
Generell versuche ich, meinen Konsum und damit die Verbrauchsmengen gering zu halten. Maß zu halten, in allen Belangen. Nicht nur in Bezug auf Plastik. Ich kaufe mein Obst und Gemüse bevorzugt dort, wo ich es unverpackt erhalte, und verzichte auf die Verwendung von Umverpackungen. Generell greife ich bevorzugt auf Mehrwegverpackungen zurück. Einen guten Kaffee genieße ich lieber bewusst vor Ort statt to go. Auch bei Körperpflegeprodukten greife ich immer mehr zu unverpackten Produkten, wie zum Beispiel zu fester Duschpflege oder Cremedeodorants aus dem Glas. Bei Neuanschaffungen schaue ich, ob es Alternativen aus nachhaltigeren Materialien gibt. Und ich habe energieeffiziente Küchengeräte gebraucht gekauft, um Ressourcen zu sparen.

Wie reagiert Dein Umfeld auf Deine Motivation, möglichst nachhaltig und achtsam zu leben?
Mein Umfeld ist sehr offen für andersartige Ideen und oft sogar Impulsgeber für mich. Lebt man vor, dass das eigene Leben nicht komplizierter stattfindet als bei anderen und ein Verzicht nicht spürbar ist, stellt sich oft sogar eine gewisse Neugierde ein. Solange man dann keinen Druck auf andere ausübt und das eigene Handeln als einzige Möglichkeit immer und überall darstellt, dürfte auch ein massiver Gegenwind ausbleiben. Man sollte stattdessen Haltung bewahren, Auskunft geben und geduldig Zusammenhänge erklären. Irgendwann wird man sich dann austauschen, um gemeinsam an Lösungen arbeiten zu können, die den Alltag nachhaltiger gestalten. So habe ich es oft erleben dürfen, wenn es um meinen eigenen Lebensstil ging.  

Was ist Dein Antrieb dahinter? Und welche Tipps hast Du für andere Weltverbesserer?
Mein Antrieb ist es, fair und nachhaltig zu agieren – für Mensch, Tier und Umwelt. Ohne Druck, doch immer wieder mit kleinen Veränderungen im Alltag. Das eigene Handeln immer wieder zu hinterfragen und Kompromisse zu finden. Anregungen finden sich überall. Mir macht es große Freude, nach nachhaltigeren Lösungen zu suchen, diese zu finden und auf Alltagstauglichkeit zu testen. Gepaart mit anhaltender Neugier wird das „Weltverbessern“ zu einem Selbstgänger. 

Wir danken Lena Suhr für das Interview. Wenn Du auch etwas gegen Plastik im Meer tun willst, dann werde Teil unserer Kampagne #netzgegenplastik. Für jeden geteilten Hashtag im Netz (Facebook, Instagram oder Twitter) unterstützen wir das Projekt Pacific Garbage Screening mit jeweils 1 Euro. Mehr dazu erfährst Du hier.

Die Techniker

Wir sagen dem Plastik in unseren Meeren den Kampf an. Wir, das sind Menschen mit einer felsenfesten Überzeugung – nämlich, dass sich die Welt zum Besseren verändern lässt. Durch neue Ideen und Mutige, die sie vorantreiben. Zeig' auch Du Flagge und unterstütze mit uns das Projekt Pacific Garbage Screening auf www.weltverbesserer.de/netzgegenplastik.

Projekt läuft bereits seit 01.11.2018

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