Bina Nöhr #netzgegenplastik

Bina Nöhr

Modedesignerin & Fair Fashion Bloggerin

Wir haben dem Plastik in unseren Meeren den Kampf angesagt! Wir, das sind Menschen mit einer felsenfesten Überzeugung – nämlich, dass sich die Welt zum Besseren verändern lässt. Durch neue Ideen und Mutige, die sie vorantreiben. Eine Vision, für die auch Du jetzt die Fahne hochhalten kannst. Denn immer, wenn Du den Hashtag #netzgegenplastik auf Facebook, Instagram oder Twitter öffentlich teilst, unterstützen wir, die Weltverbesserer, das Projekt Pacific Garbage Screening mit jeweils 1 Euro. Erfahre hier alles über die Kampagne #netzgegenplastik!

Be the change! Das ist Bina Nöhrs Leitmotiv – und sie geht mit gutem Beispiel voran. Auf dem Blog der gelernten Modedesignerin, Stryletz, liefert sie daher nicht nur Mode- und Lifestyle-Inspiration, sondern bietet auch vielfältige Tipps zu den Themen Veganismus, Naturkosmetik und Fair Fashion für all diejenigen an, für die Nachhaltigkeit gelebte Wirklichkeit ist – oder werden soll. Und Binas nächste Idee steht bereits in den Startlöchern. Auf dem YouTube-Kanal „Fair in your Face“ interviewt Bina seit Mai 2018 Unternehmen, Personen und Start-ups, die die Welt besser machen wollen. Wir finden: Das passt doch super zu #netzgegenplastik und zu den Weltverbesserern. Also auf zum Interview! 

Welche Bedeutung hat Plastik in Deinem Alltag?

Leider eine sehr große. Plastik gibt es an allen Ecken und Enden und das fällt einem ganz besonders auf, wenn man versucht, es zu vermeiden. Ich habe schon viel verändert, um Plastik einzusparen. Trotzdem leben wir noch nicht komplett plastikfrei (viele vegane Produkte sind zum Beispiel nicht ohne Verpackung zu bekommen). Plastik ist leider überall. Bei anderen Menschen fällt mir oft auf, wie leichtfertig sie mit dem Thema umgehen. Ich denke, dass dagegen leider nur eine staatliche Regulierung hilft.

Wann ist Dir klar geworden, dass Plastikmüll ein echtes Problem ist?

Das war bereits vor einigen Jahren. Leider war ich nicht sofort super konsequent. Ich habe nach und nach dann Dinge in meinem Alltag verändert. Als ich 2016 schwanger wurde, habe ich mich dann doch noch bewusster mit der Thematik auseinandergesetzt. So habe ich noch mehr Möglichkeiten entdeckt, um Plastik zu vermeiden.

In welchen Bereichen sparst oder verzichtest Du komplett auf Plastik?

Ich versuche, bei Lebensmitteln sehr konsequent zu sein, da sie zu der Kategorie von Dingen gehören, die man beinahe täglich besorgt. Hier kann man sehr gut auf dem Wochenmarkt einkaufen. Wir sind immer besonders glücklich, wenn wir mit einem Zero-Waste-Einkauf heimkommen. In allen anderen Bereichen spare ich ein, merke aber, dass es oftmals nicht einfach ist. Als Blogger bekomme ich zum Beispiel Produkte geschickt, die zwar in recyceltem Plastik verpackt sind – es ist aber immer noch Plastik. 

Bekommst Du häufiger negatives Feedback, weil Du anders denkst und handelst?

Ich kriege nicht so direkt ein „Du spinnst doch“ an den Kopf. Aber ich merke, dass nicht alle Menschen um mich herum etwas mit Veganismus oder Nachhaltigkeit anfangen können und sie oftmals abwehrend reagieren. Ich denke, dass es das eigene schlechte Gewissen ist, das diese Reaktionen hervorruft. Es wird bei solchen Themen eher unangenehm ruhig oder ein „Ich könnte das einfach nicht“ kommt dem Gegenüber über die Lippen. Viele stellen sich die Umstellung so schwer vor, dabei fühlt es sich irgendwann ganz natürlich an.

Würdest Du wegen derartiger Kritik aufhören, nachhaltig und vegan zu leben?

Wenn ich von einer Sache überzeugt bin, kann mich auch Gegenwind nicht davon abhalten. Und man findet ja auf der anderen Seite heutzutage auch viele Menschen, die mittlerweile anders denken und sich für den Erhalt unserer Welt einsetzen. 



Was möchtest Du anderen Weltverbesserern mit auf den Weg geben?
Mein Antrieb ist mein Glaube daran, dass es schlichtweg das Richtige ist. Ich bin überzeugt, dass wir so nicht weitermachen können und dass jeder sich fragen muss: Was kann ich anders machen? Dabei zählen nicht nur die großen Schritte. Jeder kleine in die richtige Richtung bringt uns voran. Man muss nur dranbleiben. Mein Tipp ist, überhaupt erst mal anzufangen. Wenn das Bewusstsein sich damit auseinandersetzt, dann kann man gar nicht mehr zurück. Man geht von selbst Schritt für Schritt in ein Leben mit mehr Nachhaltigkeit. Außerdem finde ich es total wichtig, dass man darüber spricht. Im Stillen finden keine großen Veränderungen statt. Wenn wir darüber reden, wird Nachhaltigkeit auch mehr ins Bewusstsein gebracht. 

Wir danken Bina Nöhr für das Interview. Wenn Du auch etwas gegen Plastik im Meer tun willst, dann werde Teil unserer Kampagne #netzgegenplastik. Für jeden geteilten Hashtag im Netz (Facebook, Instagram oder Twitter) unterstützen wir das Projekt Pacific Garbage Screening mit jeweils 1 Euro. Mehr dazu erfährst Du hier.

Die Techniker

Wir sagen dem Plastik in unseren Meeren den Kampf an. Wir, das sind Menschen mit einer felsenfesten Überzeugung – nämlich, dass sich die Welt zum Besseren verändern lässt. Durch neue Ideen und Mutige, die sie vorantreiben. Zeig' auch Du Flagge und unterstütze mit uns das Projekt Pacific Garbage Screening auf www.weltverbesserer.de/netzgegenplastik.

Projekt läuft bereits seit 01.11.2018

Auch interessant für dich

mehr #weltverbessern

Jenny Define #netzgegenplastik
#netzgegenplastik

Jenny Define

YouTuberin

Wenn Du die Welt verändern willst, musst Du etwas zu sagen haben. Und Menschen, die Dir zuhören. Jenny hat ihr perfektes Medium dafür gefunden: YouTube. Über 40.000 Menschen folgen ihrem Kanal. Eines ihrer Herzensthemen ist vegane Ernährung, denn Jenny isst aus Überzeugung keine tierischen Produkte. Was die Influencerin noch tut, um die Umwelt zu schonen, und was das mit Plastik zu tun hat, verrät sie uns im Interview.

#netzgegenplastik

Plastik erkennen & vermeiden

Wo steckt es drin, was macht es gefährlich

Würden alle Menschen komplett auf Plastik verzichten, würde dies auch nicht mehr in die Meere gelangen. Eine schöne Vorstellung, aber leider (noch) eine Utopie. Aber woher weiß ich, wo genau Plastik überall enthalten ist? Für unsere Kampagne #netzgegenplastik hat Pacific Garbage Screening hilfreiche Informationen zusammengestellt, damit Du weißt, worauf Du im Alltag achten solltest.

Lena Suhr
#netzgegenplastik

Lena Suhr

Vegane Foodbloggerin

Die Welt zu verbessern ist echte Geschmackssache – und das nimmt Lena Suhr wörtlich. Bei der Hamburger Foodbloggerin dreht sich alles um die vegane Küche. Kreativ. Lecker. Und vor allem nachhaltig.

Teilen