7 Fakten über Bäume: die Wundermaschinen der Natur

  1. Natürliches Filtersystem! Bäume gelten als das „Carbon-Capture-and-Storage-System“ der Natur, kurz CCS: So nimmt ein einzelner Baum jährlich rund fünf Kilo Schadstoffe auf. Bei einer Population von rund acht Milliarden Bäumen deutschlandweit, werden rund 40 Milliarden Kilo Luftschafstoffe gebunden. Genial, oder? Nicht umsonst wurde das Baumpflanzen von Wissenschaftlern der Oxford University als effektivste Methode erklärt, um der globalen Erderwärmung entgegen zu wirken und schädliches CO2 zu filtern.
     
  2. Frische Luft gefällig? Nicht nur reinigende Eigenschaften bringt die „Wundermaschine Baum“ mit sich: Sie produziert außerdem ganz nebenbei bis zu 130 Kilogramm frischen Sauerstoff pro Jahr und sorgt so für freies Durchatmen. Zum Vergleich: Schon ein Mensch alleine verbraucht durchschnittlich etwa 204 kg im Jahr.
     
  3. Jetzt mal Klartext! Bäume kommunizieren miteinander. So teilen von Schädlingen befallene Baumarten einander mit, dass sie derzeit beispielsweise mit Raupen oder Käfern zu kämpfen haben. Hierfür setzen Bäume bestimmte Botenstoffe frei, die über die Umgebungsluft zu ihren Artgenossen transportiert werden und über den Befall informieren.
     
  4. Win-win-Situation: Bäume gehen eine gesunde Symbiose mit Pilzen ein, welche für beide von Vorteil ist. So ernährt sich der sogenannte Mykorrhizapilz von der im Baum freigesetzten Glucose, welche beim natürlichen Prozess der Photoynthese erzeugt wird. Im Gegenzug versorgt der Pilz, welcher mit dem Feinwurzelsystems des Baumes verbunden ist, seinen Wirt mit unterschiedlichen Nährstoffen, Salzen und Wasser. Darüber hinaus funktioniert der Pilz wie eine Art Filter: Er blockiert die Aufnahme von krankheitserregenden Stoffen und schützt den Baum auf diese Weise vor Krankheiten.
     
  5. Ganz schön schlau! Damit der Baum im Winter nicht verdurstet, wirft er im Herbst sein Laubkleid ab, denn: Der eintretende Frost verhindert die Wasseraufnahme über das Wurzelwerk, sodass der Baum seine Blätter nicht mehr ausreichend mit Wasser versorgen kann. Um sich optimal für die kalte Jahreszeit zu wappnen, werden zuvor alle wichtigen Nährstoffe in den Stamm transportiert und die Wasserzufuhr wird gekappt. Die Folge: Die Blätter werden welk und bunt! Was so schön aussieht, ist also eigentlich die Folge ganz natürlicher Überlebensmechanismen.
     
  6. Cool down! An sonnigen Tagen verdunstet ein einziger Baum bis zu 400 Liter Wasser. Auf diese Weise reguliert er die Umgebungstemperatur nach unten und ist aktives Mitglied unseres natürlichen Wasserkreislaufs: Das verdunstete Wasser wird in die Atmosphäre freigesetzt und in Form von Niederschlägen andernorts wieder von der Erde aufgenommen.
     
  7. Nachhaltig bis ins hohe Alter! Der Old Tjikko – auch bekannt als „Alter Schwede“ – ist im schwedischen Dalarna zu Hause und mit rund 9.500 Jahren der älteste Baum der Welt. Noch beeindruckender ist „Pando“, die älteste Baumkolonie der Erde: Sie bringt es auf ein Alter von rund 80.000 Jahren und gehört zur Art der Amerikanischen Zitterpappel. Pando besteht aus etwa 47.000 genetisch identischen Bäumen, die alle durch ein riesiges Wurzelgeflecht miteinander verbunden sind, aus dem heraus immer neue Bäume wachsen. Die im Fishlake National Forest in Utah heimische Klonkolonie ist somit der größte unter Forschern bekannte Organismus unseres Planeten und ist darüber hinaus auch ein ausgezeichnetes Beispiel für nachhaltigen Klimaschutz. Wieso? Weil alleine dieser Wald aus Amerikanischen Zitterpappeln jährlich etwa 235.000 Kilogramm Schadstoffe absorbiert und über sechs Millionen Kilo Sauerstoff produziert.

 

Fazit: Es gibt keinen einfacheren Weg, dem Klimakollaps entgegen zu treten, als Bäume zu pflanzen. Es ist nachhaltig, kinderleicht umsetzbar und eine absolut preiswerte Art und Weise, diesen genialen CO2-Speicher zu vermehren: Ein wichtiger Schritt, um uns einen Zeitjoker zu verschaffen, damit wir uns verstärkt um die Senkung der globalen CO2-Emissionen kümmern können.

Die Techniker

Mit der „Sauerstoffmaschine“ Baum gegen die Klimakrise. Wir packen ab sofort die Schaufel aus und pflanzen mit unserem neuen Projekt #waldverbesserer gegen den Klimawandel an. Wirklich jeder Baum hilft, CO2 zu binden und unsere Luft zu verbessern – weltweit. Werde auch Du zum Baumpflanzer und unterstütze mit uns das Projekt Plant-for-the-Planet.

Projekt läuft bereits seit 14.06.2019

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