weltverbesserer Denken Acht Zitate, mit denen du leichter durchs Leben gehst

Acht Zitate, mit denen du leichter durchs Leben gehst

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Heute hauen wir einfach mal ein paar Sprüche raus. Leicht wie die Feder, mit der sie geschrieben sind und doch voller Tiefe. Mit diesen Zitaten gehst du selbst an schweren Tagen leichter durchs Leben.

Es gibt diese Tage, die du einfach nur in die Tonne treten kannst. An denen nichts klappt wie geplant oder nach denen du nicht mehr geradeaus gucken kannst. Hier kommen ein paar Zitate, mit denen du den Alltag vielleicht etwas gelassener angehen kannst und leichter durchs Leben gehst.

Wir alle haben ein bisschen „Ich will die Welt retten“ in uns. Aber es ist ok, wenn du erstmal nur einen Menschen rettest. Und es ist ok, wenn dieser Mensch du selbst bist. (Jan Lenarz, Ein guter Plan)

Diagnose: Burnout. Damit fing für Jan Lenarz vieles an – und hörte vieles auf. Denn nachdem er sich Anfang 2015 für eine Therapie entschieden hatte, ging er seinem Burnout ordentlich auf den Grund. Erst zog er sich zurück, dann verreiste er einige Zeit. Anschließend begann er etwas ganz Neues:

Er suchte nach den Gründen für seinen übermäßigen Arbeitseifer und machte daraus ein Buch, mit dem er anderen zu mehr Achtsamkeit verhelfen möchte. Diesen Spruch ließ er auf Postkarten drucken, die seinem Ratgeber-Kalender „Ein guter Plan“ beiliegen.

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Bedenkt, bevor der Tag vergeht, für etwas Spaß ist’s nie zu spät! (Mary Poppins, Mary Poppins Rückkehr)

Das charmante Kindermädchen ist die Hauptfigur in den Romanen der australischen Schriftstellerin P. L. Travers. Auch in der Verfilmung trägt sie allerhand Zeug in ihrer magischen Handtasche mit sich herum.

Besonders sind dabei die Weisheiten in ihrem Gepäck: Egal, wie trist der Tag auch ist, das Kindermädchen Mary Poppins muntert ihre kleinen Schützlinge immer wieder auf. Sie zeigt ihnen, dass es immer auch etwas gibt, auf das man sich freuen kann. Und dass es nie zu spät ist, um Spaß zu haben.

Sinnspruch in Sand gezeichnet
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Ich bin nicht verrückt. Meine Realität ist einfach nur anders als deine. (Der Hutmacher aus Alice im Wunderland)

Alice im Wunderland ist eine Kindergeschichte des englischen Schriftstellers Lewis Carroll von 1865 – und dennoch können wir auch als Erwachsene einige daraus lernen: Zum Beispiel den Mut, anders zu sein. Oder an Unmögliches zu glauben.

Der verrückte Hutmacher haut wie fast alle der Wunderland-Figuren in einer Tour Lebensweisheiten raus. Deshalb rät er Alice auch: „Das Unmögliche zu schaffen, gelingt einem nur, wenn man es für möglich befindet“ – klingt doch gar nicht so verrückt, oder?

Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach da zu sitzen und vor sich hin zu schauen. (Astrid Lindgren)

Astrid Lindgren hat in ihren 94 Lebensjahren 34 Romane und 41 Bilderbücher geschrieben. Und obwohl viele davon schon fast 75 Jahre alt sind, versprühen ihre Erzählungen immer noch eine unvergleichbare Leichtigkeit.

Kein Wunder, dass die Erfinderin glücklicher Kindertage in Smaland, ein Fan des gepflegten Ausruhens war. Denn sie wusste: Wer kreativ sein, sich Kinderleben und ganze Welten ausdenken will, braucht Muße.

Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. (Albert Einstein)

Wissen ist eine feine Sache. Es hilft uns Zusammenhänge zu sehen und Lösungen zu finden. Wenn man allerdings ganz neue Wege erdenken möchte, kann zu viel Wissen auch schwierig sein – denn es drängt uns immer in ähnliche Richtungen.

Deshalb setzte der Gehirnakrobat und Physiker Albert Einstein auf seine Fantasie: Er war überzeugt, dass wir Probleme niemals mit derselben Denkweise lösen können, durch die sie entstanden sind. Deshalb dürfen wir uns ab und zu einen beherzten Sprung über den eigenen Schatten gönnen – und sollten häufiger einfach mal den Blickwinkel etwas ändern.

Wir können lachen und weinen, und zuweilen weinen wir, als könnten wir nie wieder lachen, oder wir lachen so herzlich, als hätten wir nie vorher geweint. (Erich Kästner, „Als ich ein kleiner Junge war“)

Ja, es gibt Tage, die machen keinen Spaß. Und manchmal sind es sogar Wochen. Aber je älter wir werden, desto klarer wird: Auch das geht vorbei. Dann kennen wir das Spielchen, das das Leben manchmal mit uns spielt und wissen, dass es manchmal doof ist – und manchmal eben alles super ist.

Das wusste auch Erich Kästner, der neben seinen Kinderbüchern auch eine Menge Gedichte für Erwachsene geschrieben hat. Dieser Spruch ist ein Auszug aus einem Buch, in dem er aus seiner Kindheit erzählt. Aus der Zeit, als der kleine Erich noch nicht wusste, dass auch die trüben Tage irgendwann vorbei sein werden.

Kind vor einem Graffiti
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Wenn du glücklich sein willst, sei es. (Leo Tolstoi)

Und, wer steuert in deinem Kopf, in welche Richtung deine Mundwinkel zeigen? Richtig: Du! Genauso wie du die Kontrolle über dein Lächeln oder eine grimmige Miene hast, ist auch das Glück in gewissen Sinnen eine Entscheidung.

Wenn wir darauf warten, dass der neue Job, die neuen Kopfhörer oder der neue Freund das Glück in unser Leben bringt, warten wir meist sehr, sehr lange und am Ende oft umsonst. Denn wahres Glück kommt von innen, also aus uns selbst. Du kannst dich somit jeden Tag aufs Neue entscheiden, wohin deine Mundwinkel heute zeigen werden.

Das habe ich noch nie vorher versucht. Also bin ich sicher, dass ich es schaffe. (Pipi Langstrumpf)

Kennst du noch die „Krummelus-Pille“? Die sorgt dafür, dass man nie richtig erwachsen wird. Wenn du dich noch daran erinnerst, dann fieberst du vielleicht auch heute noch wie ein Kind mit, wenn Pipi sich kopfüber in ihr nächstes Abenteuer stützt.

Das ist es, was Pipi immer wollte: Kind bleiben. Durch Ideen wie der „Krummelus-Pille“ lässt sich Pipi jedoch nicht von diffusen Ängsten oder Bedenken aufhalten. Denn das Kind in ihr und uns ist sich sicher: wir schaffen das!

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